Kategorie: Corporate & Business Development

Wie soll Ihr Unternehmen in der Zukunft aussehen und wie sichern Sie seine Wettbewerbsfähigkeit? Mit einer aktiven Unternehmensentwicklung setzen Sie sich systematisch mit diesen Zukunftsfragen auseinander.

Eines unserer neuen Projekte ist zum 1. September an den Start gegangen! Man kann eigentlich sagen, dass es eines unserer Herzens-Projekte ist. In den letzten Monaten haben wir sehr viel Zeit und Ideen in die Vorbereitungen dieses Projektes gesteckt.

Doch was steckt dahinter?

Wir haben ein Franchise Produkt entwickelt, und zwar ein standardisiertes Produkt „Weiterbildungsakademie“, welches für Märkte in weniger industriellen Staaten konzipiert ist. Als Franchise Partner kann man solch eine Akademie unter dem Label „CAR’ED – Center for Education and Development“ eröffnen und erhält damit ein Paket von bereits ausgearbeiteten Trainings, eine Unternehmensstruktur, Templates, Logos, sowie Vertriebs- und Marketingkonzepte. Den ersten Piloten haben wir zum 1. September in Haiti, Port-au-Prince, gestartet. Dort entstand nun das erste Zentrum, das Seminare und Qualifizierungen hauptsächlich für junge Leute, Menschen im Produktionsumfeld sowie im Verkauf als Zielgruppe hat. Allerdings werden auch immer mehr Coachings zur Einzel- oder Gruppenentwicklung durchgeführt um langfristig Menschen und Organisationen zu ihren gesteckten Zielen hin zu entwickeln.

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Immer wieder liest man dieser Tage, dass Institutionen, ihre Führungskräfte, aber auch sämtliche Arbeitnehmer heutzutage flexibel auf den schnellen Wandel reagieren müssen um überhaupt noch wettbewerbsfähig zu sein. Und genau dies bedeutet auch Flexibilität. Flexibel zu sein heißt, dass man sich leicht bewegen kann. Je besser man sich selber kennt, desto leichter fällt jemandem Flexibilität. Für Unternehmen heißt dies, dass sie aufgrund von guten Strukturen und Prozessen auf Unvorhergesehenes schnell eingehen und reagieren können – sofern dies gewollt ist.

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In den letzten Monaten haben wir ein Unternehmen begleitet, in dem uns beeindruckt hat, wie engagiert der CEO des Unternehmens jeden Tag auf dem internen sozialen Medium geblogged und geposted hat. Jeden Tag konnte man ihn so begleiten, wo er unterwegs war, mit welchen Themen er sich beschäftigte und was ihm durch den Kopf ging. Zudem postete er Artikel aus verschiedenen Medienkanälen zu den Themen Führung, Management, Unternehmenskultur, Veränderungsmanagement und Arbeiten – dies meistens auch in den Kontext zum eigenen Unternehmen gesetzt. Wir waren begeistert!
Was uns allerdings verwunderte waren drei Punkte – wobei uns vor allem der dritte Punkte zum Nachdenken und Diskutieren brachte:

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In den letzten Monaten hatten wir die Möglichkeit in sehr unterschiedliche Unternehmen Einblick zu bekommen: von Start-up Unternehmen bis hin zu Konzernen – jede Größe war dabei. Was uns dabei aufgefallen ist – noch immer gibt es sehr hierarchisch organisierte Unternehmen. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es ein kleines Start-Up Unternehmen ist mit 5 Leuten oder ein international agierender Konzern.

Starke Hierarchien in einem Unternehmen sind meistens mit einem bestimmten Management-Stil verbunden. Von oben nach unten wird viel überwacht, Entscheidungen müssen mit mehreren Ebenen abgesprochen werden, das Vertrauen den Mitarbeitern gegenüber ist fragil und Fehler dürfen keine gemacht werden. Innovation und Kreativität werden dadurch bereits im Keim erstickt. Starke Hierarchien haben zudem auch mit einem Bedürfnis nach Ansehen und Anerkennung jeder einzelnen Führungskraft zu tun. Die Angst vor dem Versagen vor dem Chef führt zu einer Angst vor dem Loslassen und hin zu einem Überkontrollieren: Vertrauen ist gut (aber nur in geringen Maßen), Kontrolle ist besser. Die Manager wollen zeigen, dass sie alles im Griff haben – doch sie ersticken damit das selbständige Denken der Mitarbeiter, das selbständige Suchen nach Lösungen und auch die Lust, hinter dem Unternehmen und den Produkten zu stehen. Man arbeitet eben! Und die Angst der Führungskraft vor Fehlern überträgt sich automatisch nach und nach auf das Team.

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Die Digitalisierung rollt momentan wie eine Lawine durch die Industrieländer. Sie zieht alles mit sich und verändert dadurch die komplette Umwelt bzw. Gesellschaft. Diese Digitalisierung, die sogenannte digitale Transformation oder auch Revolution, die durch unsere Lande rast – bzw. für meinen Geschmack eigentlich viel zu langsam ist – verändert uns und unsere gesamte Kultur. Die Kultur des Arbeitens, des Miteinanders sowie auch der Entwicklung und Bildung. Hierarchien werden in Unternehmen flacher, agile Management- und Entwicklungsmethoden werden eingeführt, Arbeitnehmer werden als Teilhaber auf gleicher Augenhöhe betrachtet, als Teammitglied mit viel Eigenverantwortung. Arbeitnehmer können nun nicht mehr die Verantwortung an Chefs abdrücken – jeder ist nun verantwortlich seinen Teil in das Unternehmen und in die Gesellschaft zu bringen. Flexibleres Arbeiten hinsichtlich Ort und Zeit, offene und flachere Strukturen? Ja! Aber nur für ein selbständigeres und eigenverantwortlicheres Arbeiten.

Feste Strukturen wird es in Zukunft immer weniger geben. In wenigen Jahren soll es nur noch 40% der Festanstellungen geben. Der Arbeitnehmer der Zukunft, aber auch bereits im Heute, arbeitet mal in verschiedenen Projekten als Freelancer, mal in einer angestellten Position. Flexibel, offen, selbständig, verfügbar – von trägen Sesselsitzern zu agilen Laptopträgern. Uneingeschränkte Mobilität, ökologisches Konsumieren, kritisches Hinterfragen, Partizipieren, lebenslanges Lernen – das sind nur einige der neuen Leitlinien, die sich durch die Lawine einbürgern.

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