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Es ist für mittelständische Unternehmen immer wichtiger, Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen und dies auch sichtbar zu machen. Im  wirtschaftlichen Gesamtgefüge sind sie immer Teil einer größeren Lieferkette und damit an die Nachhaltigkeitsvorgaben anderer Stakeholder gebunden. Forderungen an den Mittelstand kommen auch von Banken und Versicherungen. Denn die ESG-Kriterien, die ein Unternehmen umsetzt, spielen im Finanzsektor vor dem Hintergrund des Sustainable Finance eine immer wichtigere Rolle und sind bei der Kreditvergabe an ein KMU wichtig. Dazu kommt ein zunehmend konkretere Erwartungshaltung der Kunden und Mitarbeitenden. Doch wie konkret geht ein mittelständisches Unternehmen vor, das im Sinne der Nachhaltigkeit denken, handeln und entscheiden möchte? Das Thema Nachhaltigkeit ist komplex. Es gibt 20 wichtige Nachhaltigkeitskriterien, die beispielsweise „Innovations- und Produktmanagement“, „Ressourcenmanagement“ oder „Arbeitnehmerrechte“ umfassen. Darum ist die Kernfrage: Wo ist das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen überhaupt relevant?

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Letzten Freitag, am 29. Juli 2022, wurde unser Karlsruher Standort für ein paar Stunden erneut zum Mini-Campus. Wir von THE MAK`ED TEAM waren alle sehr gespannt, als vier Studierende und ihre Studiengangsleiterin Prof. Dr. Susanne Steimer der Hochschule der Wirtschaft für Management Mannheim (HdWM) in unser Büro kamen. Hier präsentierten sie ihr Praxisprojekt, was zugleich eine Prüfungssituation war. In dem Projekt haben sich die Studierenden nach einer Aufgabenstellung von THE MAK`ED TEAM ganz dem Thema „Erstellung eines Nachhaltigkeitschecks für den Mittelstand“ gewidmet. Bei der Ausarbeitung wurden sie aktiv von THE MAK´ED TEAM betreut und entwickelten mit großem Engagement unsere Case Study. In ihrer Abschluss-Präsentation zeigten die Studierenden klar strukturiert anhand einer Roadmap auf, wie ein Nachhaltigkeitscheck für mittelständische Unternehmen quer durch alle Branchen aussehen könnte. Sie stellten final einen überzeugenden Nachhaltigkeitscheck für mittelständische Unternehmen vor, der vom kurzen Check-up bis zum individuellen Workshop in verschiedenen Varianten durchgeführt werden kann. Der Check zeigt dem jeweiligen Unternehmen anhand gut gewählter Fragen und einem Ampelsystem in der Auswertung deutlich auf, wie nachhaltig ein Unternehmen aktuell in welchen Bereichen aufgestellt ist.

Nach der rundum überzeugenden und sehr klar gegliederten Präsentation wurden in der Runde noch offene Fragen geklärt und angeregt diskutiert. THE MAK`ED TEAM kooperiert seit 2021 mit der HdWM und legt dabei einen thematischen Fokus auf eine nachhaltige Unternehmensführung. Auch von diesem gemeinsamen Projekt waren wir sehr angetan und wir freuen uns schon auf das nächste.

Mehr zu den Themen der Nachhaltigkeit können hier entnommen werden: Nachhaltigkeit

Mehr zu den Kooperationen und Mitgliedschaften von THE MAK’ED TEAM finden Sie hier.

Mensch und Natur zählen zu den sensibelsten Bereichen im Einflussgebiet eines Unternehmens. Hier geht es schließlich um Leben und Gesundheit. Verstöße können schwerwiegende Folgen haben. Entsprechend hoch sind die Haftungsrisiken, die sich aus Arbeits- und Umweltschutzrecht ergeben. Natürlich sind die Grundpflichten gegenüber Beschäftigten oder anderen Personen und der Umwelt jedem Unternehmer bekannt und Compliance ist in diesen Bereichen kein neues Thema. Jedes Unternehmen wird in diesem Bereich bewusst oder unbewusst Compliance-Maßnahmen umsetzen. Allerdings ist das Thema sehr in den Fokus der Behörden geraten ist – und in den Fokus der Öffentlichkeit.

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Keine Frage! In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind viele Unternehmen krisenanfällig. Jetzt ist besondere Sorgfalt im Risikomanagement geboten. In Zeiten von Energiekrise, Ukrainekonflikt und Lieferengpässen wissen die wenigsten Unternehmen, was morgen kommt und fahren auf Sicht. Die Entwicklung seines Unternehmens vorauszusehen, ist jedoch besonders in volatilen Zeiten entscheidend, um Krisenindikatoren rechtzeitig zu erkennen und eine existenzgefährdende Krise weitgehend zu vermeiden. Das StaRUG hat das zur unternehmerischen Pflicht gemacht. Das Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat, zielt darauf ab, Unternehmen vor einer Insolvenz zu schützen und durch verschiedene Instrumente in einer Sanierung zu unterstützen. Eine permanente Planung und ein transparentes Risikomanagement sind Pflichtbestandteile in der unternehmerischen Toolbox. So kann die Geschäftsführung jederzeit einschätzen, wie sich das Unternehmen entwickelt und Krisenindikatoren identifizieren, bevor die Krise hohe Wellen schlägt.

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ESG ist kein Trend, sondern der Weg in die verantwortungsvolle Gestaltung der Zukunft. Doch wie steht es eigentlich um die ESG-Konformität im eigenen Unternehmen? ESG steht für Environmental, Social und Governance und mittelständische Unternehmen sind damit in vielen Bereichen konfrontiert. Ein zukunftsfähiges ESG-Konzept unterstützt ein Unternehmen dabei, seine Nachhaltigkeitsziele zu definieren und zu erreichen, für Banken attraktiv zu sein und den Unternehmenswert zu steigern. Bei der Erarbeitung und Umsetzung eines solchen individuellen Konzeptes tauchen viele Fragen auf, die es zu klären gilt. Ein systematisches und strukturiertes Vorgehen sorgt hier für die nötige Transparenz.

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„Organisationen begehen keine Rechtsverstöße und keine Verfehlungen. Diese werden von Menschen in den Organisationen begangen.“

Compliance verbindet Ziele und Funktionen, um Gesetze und Regeln im Unternehmen zu erfüllen und den Rahmen zu schaffen, dass Verfehlungen vermieden werden. In der Praxis sieht Compliance für jedes Unternehmen anders aus: Natürlich hat sich jedes Unternehmen an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten, handelt also per se „compliant.“ Doch für einen Handwerksbetrieb sind andere Gesetze und internen Regeln wichtig als für eine IT-Firma oder ein Logistikunternehmen. Alle internen Regeln, die über die Gesetze hinausgehen, bilden sich aus den Branchegepflogenheiten, aus den Erwartungen der Stakeholder und aus der Unternehmenswerten heraus.

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Unser Büro – ein paar Stunden ein Mini-Campus: Wir haben uns sehr darüber gefreut, am Donnerstag, den 3. Februar 2022 fünf Studierende und ihren Studiengangsleiter Professor Dr. Stäudner der Hochschule der Wirtschaft für Management Mannheim (HdWM) an unserem Karlsruher Standort begrüßen zu dürfen. Anlass war die Präsentation eines Praxisprojektes, das die Studierenden nach der Aufgabenstellung von THE MAK`ED TEAM ausgearbeitet hatten.

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Was bisher für Mittelständler zwar sehr gut, aber keine Pflicht war, wird zum „must have“: Die CSR-Berichterstattung zieht im Mittelstand ein und bekommt zum 1. Januar 2024 einen festen Platz im Lagebericht. Damit wird die nicht-finanzielle, also die nachhaltige Berichterstattung, mit der finanziellen auf ein Podest gestellt.

Die geplanten Neuerungen der EU-Kommission zur erweiterten Berichtspflicht verwundern nicht; spielt doch der nachhaltige Beitrag aller Unternehmen bei Europas Nachhaltigkeitstransformation eine wichtige Rolle. Die Berichterstattung ist hier der Werkzeugkoffer, mit dem die Umsetzung dieser nachhaltigen wirtschaftlichen Maßnahmen sichergestellt werden soll.

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Das Thema Nachhaltigkeit nimmt Fahrt auf. Hintergrund ist der EU Green Deal, mit dem die europäischen Staaten die EU bis 2050 schrittweise klimaneutral machen wollen. Bei der Umsetzung der klimapolitischen Ziele kommt den Finanzmärkten eine entscheidende Rolle zu, da über sie das Thema Nachhaltigkeit gefördert und verankert wird. „Sustainable Finance“ ist das neue Schlagwort. Es bedeutet, dass nachhaltige Aspekte eines Unternehmens zu Umwelt, Sozialem oder zur Unternehmensführung in die Entscheidung von Finanzakteuren einbezogen werden. Sustainable Finance ist gleichzusetzen mit einer Aufsicht und Regulierung der Finanzmärkte hin zu mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen – und das auch im Mittelstand. Banken werden zukünftig bei einer Kreditvergabe unabhängig von der Größe des Unternehmens nachhaltige Aspekte mehr gewichten und darauf achten, dass ihr Kreditportfolio konform ist mit der ab 2022 geltenden EU-Taxonomie, die Umweltaspekte stärker in den Fokus rückt.

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Die meisten mittelständischen Unternehmen spüren es deutlich: Die notwendigen Mitarbeitenden sind so schwer zu finden wie noch nie! In bestimmten Branchen oder Regionen ist der Fachkräftemangel seit längerem schmerzlich spürbar, aber mittlerweile ist das Finden und Binden gut qualifizierter Kandidaten eine echte Kunst. Nicht der Arbeitgeber, sondern der potenzielle Mitarbeitende hat das Zepter in der Hand. Dieser Paradigmenwechsel auf dem Arbeitsmarkt gehört zu den großen Veränderungen unserer Zeit.

Somit rückt das so genannte Employer Branding, also der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke und dessen Vermarktung nach außen, immer stärker in den Fokus. Ganz gleich, welche Größe das Unternehmen und welches Budget es zur Verfügung hat: Wenn es die eigene Zukunft sichern will, muss es sich mit geeigneten Marketing- und Recruiting-Strategien auf die Anforderungen von potenziellen Mitarbeitenden einstellen.

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