Übergangs-& Veränderungsprozesse

Einer kommt, einer geht. Nur so entsteht Nachfolge. Der Übergang ist eine Veränderung im Unternehmen und in der Familie.

Weiße Richtungspfeile als Fahrbahnmarkierung auf grauem Asphalt

Erfolgreiche Nachfolgen wirken oft nur von außen leicht.

Sie sind das Ergebnis vorausschauender Planung, konsequenter unternehmerischer Führung und klarer Entscheidungen im Gesellschafter- und Familienkreis.  

Die Planung der Nachfolge basiert auf einem gemeinsamen Ziel. Dieses Ziel entsteht nicht von heute auf morgen. Es wächst aus der Bereitschaft, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen – für die Entwicklung des Unternehmens und für die Familie.

Jede Nachfolge bedeutet Veränderung. Wer Verantwortung übergibt, muss loslassen. Wer Verantwortung übernimmt, braucht den Freiraum, eigene Entscheidungen zu treffen. Deshalb schaffen wir Klarheit darüber, wie der Übergang gestaltet werden soll.  

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Nachfolge braucht Klarheit

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Fließende Übergänge können sinnvoll sein. In anderen Konstellationen gefährden sie den Erfolg der Nachfolge. Der oder die Nachfolgende(n) benötigen die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen und das Unternehmen weiterzuentwickeln. Ein klar definierter zeitlicher Ablauf schafft Sicherheit für alle Beteiligten und unterstreicht die Verbindlichkeit des Übergangs.

Wir betrachten die Übergabe von Verantwortung an die nächste Generation als einen zentralen Erfolgsfaktor der Nachfolge. Die NextGen braucht das Vertrauen und das Loslassen der übergebenden Generation. Das bedeutet nicht, auf Rat, Erfahrung oder Unterstützung zu verzichten. Im Gegenteil: Erfolgreiche Nachfolge verbindet unternehmerische Freiheit mit dem Wissen und der Erfahrung der Vorgängergenerationen.

 

Erfahrungen anderer nutzen und seinen eigenen Weg finden.

Den Übergang gestalten – Wir bringen Erfahrung.

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Vorbereitungen

Der Begriff „Vorbereitung“ umfasst weit mehr als Ausbildung oder fachliche Qualifizierung. Genau das macht Nachfolge so anspruchsvoll. Während Ausbildung und Studium wichtige Grundlagen schaffen, sind NextGen-Programme ein gezielter Baustein zur Vorbereitung auf die Nachfolge. Die Vorbereitung des Unternehmens schafft Nachfolgefähigkeit durch klare Strukturen und Verantwortlichkeiten. Eine vorausschauende zeitliche Steuerung ermöglicht es, Wachstums- und Innovationsschritte von Entscheidungen zur Nachfolge zu entkoppeln. Wir ordnen die notwendigen Vorbereitungsschritte entlang der individuellen Ausgangssituation. Gleichzeitig bereitet sich auch die Familie auf die unterschiedlichen Lebensphasen vor und setzt sich mit der Frage auseinander, was sich durch die Übergabe von Rollen für die einzelnen Familienmitglieder verändert.

Der Weg ins Unternehmen

Der Einstieg des oder der Nachfolgenden in das Unternehmen sollte einem klaren Entwicklungspfad folgen. So entstehen die fachlichen Grundlagen und ein tiefes Verständnis für das Unternehmen. Gleichzeitig schaffen die aktuelle Generation und die Nachfolgenden klare Erwartungen aneinander. Wir betrachten dabei auch Szenarien, die einen Ausstieg ermöglichen, falls sich der geplante Weg nicht bewährt – und das ohne Gesichtsverlust. Ein Einstieg ohne klare Vorbereitung und strukturierten Entwicklungsplan kann dagegen zu Spannungen und vermeidbaren Konflikten führen.

Übergang der Verantwortung

Neben einem harten Übergang gibt es in den Nachfolgeprozessen häufig eine längere Zeit, in der beide Generationen Entscheidungen treffen. Hier ist eine enge Abstimmung beider Generationen im Unternehmen erforderlich. Die aktuelle Generation trägt eine besondere Verantwortung für die Kommunikation im Unternehmen, dass sich die bisherige Praxis ändert. Mitarbeitende werden zumeist eine Eltern-Kind-Situation wahrnehmen und entsprechend reagieren. Wir moderieren eine sinnvolle Vorgehensweise, die die individuellen Konstellationen berücksichtigen.

Ausstieg der aktuellen Generation

Dieser Schritt markiert den Wechsel. Hierbei ist eine klare Kommunikation erforderlich, die nach außen und nach innen Klarheit schafft – Klarheit, die die Beteiligten bereits geschaffen haben, z.B. wie die Rollenverteilung nach dem Ausstieg aussieht. Die abgebende Generation fokussiert sich auf ihr privates Leben, auch wenn sie noch Gesellschafter und / oder Aufsichts- oder Beirat ist. Der Ausstieg fordert ein Loslassen, um der übernehmenden Generation den Spielraum für die aktive Führung zu geben.

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