Unternehmensnachfolge heißt nicht automatisch, dass Personen aus der Familie, Eigentum und Führung übernehmen. Familienexterne Lösungen sichern Verantwortung, Eigentum und Zukunft des Unternehmens verlässlich ab.

Dann stellt sich die Frage, wer künftig Verantwortung für Unternehmen, Mitarbeitende und Eigentum übernehmen soll.
Nachfolge adressiert zwei elementare Ebenen: Das Eigentum am Unternehmen und die Führung des Unternehmens. Es existiert also nicht die „externe“ Nachfolge als solches. In einer externen Nachfolge werden einzelne oder alle Rollen mit Personen außerhalb der Eigentümerfamilie besetzt. Es ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten für die „richtige“ Entscheidung.
Der Generationswechsel verlangt den Blick auf zwei Perspektiven: die Rolle als Gesellschafter und die Rolle in der Unternehmensführung. Erst wenn beide Ebenen berücksichtigt werden, entstehen tragfähige Entscheidungen. Genau das macht Nachfolge anspruchsvoll. Während die Familie auf Zusammenhalt und Integration ausgerichtet ist, folgt die Unternehmensführung klaren Leistungs- und Verantwortungsprinzipien. Deshalb ist es wichtig, Nachfolge frühzeitig anzugehen, beide Perspektiven bewusst einzubeziehen und die daraus entstehenden Fragen gemeinsam zu klären.
Soll das Unternehmen im Familienbesitz bleiben, ohne dass Familienmitglieder die Führung übernehmen, können Fremdgeschäftsführer diese Rolle ausfüllen. Dies ist mit und ohne Beteiligung am Unternehmen möglich.
Für die Gesellschafter und die Eigentümerfamilie stellt der Verkauf des Unternehmens eine sinnvolle Option dar, wenn die Gesellschafterstellung nicht zu den Zukunftsplänen der handelnden Personen oder zu der Situation des Unternehmens passt. Die Weitergabe des Unternehmens an familienfremde Eigentümer im Rahmen eines Verkaufsprozesses realisiert den Unternehmenswert und schafft Spielraum für andere Aktivitäten, sei es in anderen Branchen oder als Family Office.
Nachfolge ist eine strategische Entscheidung.

Die Führung des Unternehmens wird durch familienfremde Geschäftsführer übernommen. Das Unternehmen bleibt im Eigentum der Gesellschafter oder deren Familien. Wir befürworten diese Lösung, wenn die beruflichen Ziele der nächsten Generation außerhalb des Unternehmens liegen. Gleiches gilt, wenn die Expertise potenzieller Nachfolger die Anforderungen des Unternehmens nicht erfüllen. Der Einsatz einer Fremdgeschäftsführung sollte auf einer bewussten Entscheidung der Gesellschafterfamilie(n) basieren, in der auch die Rolle als Gesellschafter geklärt ist.
Die Fremdgeschäftsführung agiert innerhalb des von den Gesellschaftern vorgegebenen Rahmens. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit favorisieren wir klare Zuständigkeiten, verbindliche Entscheidungswege und ein hohes Verständnis für die jeweils andere Rolle. Wir etablieren hierbei passende Methoden, um eine vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit zu schaffen. Dazu gehört es auch, die erforderlichen Kompetenzen bei den Gesellschaftern zu entwickeln.
Fremdgeschäftsführer oder Führungskräfte übernehmen durch ein Management-Buy-Out oder ein Management-Buy-In das Unternehmen ganz oder teilweise. Bei einem MBO kommen diese Personen aus dem Unternehmen. Sie kennen Unternehmen, Kultur und Strukturen. Bei einem MBI kommen diese Personen hingegen von außen. Beide Wege führen zu einer Übernahme der Führungs- und der (teilweisen) Eigentümerverantwortung. Wir klären in diesen Prozessen für Unternehmen oder für MBO-/MBI-Kandidaten Vorbereitung, Übergabemodalitäten und Finanzierung.
Viele Unternehmen haben das Potenzial von anderen Unternehmen erworben zu werden. Strategische Ausrichtungen, wertvolle Technologien, attraktive Produkte oder innovative Verfahren führen zu sinnvollen Synergien. Ein Verkauf des Unternehmens an einen strategischen Investor erfordert einen strukturierten Verkaufsprozess. Wir verbinden diesen Prozess mit einem aktiven Business Development-Ansatz, um potenzielle Synergien oder Technologieansätze zu identifizieren und für diese Werte für die Verkäufer zu realisieren.
Unternehmensnachfolge scheitert nicht an schlechten Verträgen. Sie scheitert an unklaren Erwartungen, Zuständigkeiten und Entscheidungswegen. Wir sortieren die Zielsetzungen der aktuellen Gesellschafter in eine abgestimmte Struktur. Diese bildet ein verlässliches Bild der Erwartungen, das Fremdgeschäftsführer, MBI- / MBO-Kandidaten oder potenzielle Investoren gegen ihre Ansprüche spiegeln und prüfen können. Wir organisieren hierbei professionelle Herangehensweisen und etablieren stabile eine Zusammenarbeit.
Unternehmensnachfolge ist individuell. Wir analysieren Ihre Ausgangssituation, sprechen über Ihre Zielsetzungen und leiten mögliche Handlungsoptionen ab. Auf dieser Grundlage erarbeiten wir eine Nachfolgestrategie, die zu Ihren Zielen, Ihrem Unternehmen und Ihren Gesellschaftern passt. Aus dieser Strategie entsteht ein klarer Fahrplan für die erfolgreiche Umsetzung.
Kommen Sie auf uns zu! Nach einem persönlichen Gespräch wissen Sie genau, was THE MAK'ED TEAM für Ihr Unternehmen tun kann.