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By Ann-Katrin Hardenberg

Bildung – die Grundlagen von allem

Bildung – die Grundlagen von allem

Seit 2013 bin ich nun in Haiti beruflich im Bereich der Weiterbildung, dem Entwickeln von Personal und Organisationen tätig – seit 2016 mit einem eigenen lokalen Unternehmen vor Ort in Port-au-Prince. Seit zwei Tagen herrschen Strassenbarrikaden, Plünderungen und Schiesserein im ganzen Land.

Es ist nur ein Teil der Bevölkerung, die diese Zerstörungen hier im Land vornehmen. Aber dies mit einer großen Brutalität. Es ist Wut, es ist Frust. Frust, keine Möglichkeiten für sich in diesem Land zu sehen und keine Veränderungen zu spüren. Mich macht dies wütend.

Wütend gegenüber den Randalierern. Sie lassen eine Wut gegen die privaten Unternehmen aus, die seit Jahren im Land geblieben sind, investiert haben, die wenigen Arbeitsplätze des Landes geschaffen haben. Aber auch wütend gegenüber der Regierung, die nicht genug im Bereich Bildung macht. Es ist notwendig, dass eine freie Bildung für alle bis zum Alter von 16 Jahren eingeführt wird. Es ist notwendig, dass Lehrer ausgebildet werden, damit sie den Schülern eine allumfassende Bildung bieten können in der kritisches Hinterfragen, Selbstbewusstsein und ein „Machertum“ gelehrt wird. Bildung gibt Kindern eine Möglichkeit, etwas aus sich zu machen, sich zu entwickeln, andere Wege als ihre Eltern oder ihr Umfeld zu gehen.

Seit vielen Jahren nun unterstützen wir mit unserem haitianischen Unternehmen junge Menschen und Erwachsene zu wachsen, sich fortzubilden und ihr gewonnenes Wissen in die Wirtschaft einzubringen, anstatt in andere Länder abzuwandern oder die vorhandene Wirtschaft zu zerstören. Die letzten Tage zeigen uns, dass wir weitermachen müssen mit unserer Arbeit. Sie hat eben erst angefangen.

 

@Ann-Katrin Hardenberg (THE MAK’ED TEAM)

By Ann-Katrin Hardenberg

Projekteinsichten: Aufbau eines Franchisesystems für Weiterbildungsakademien

Projekteinsichten: Aufbau eines Franchisesystems für Weiterbildungsakademien

Eines unserer neuen Projekte ist zum 1. September an den Start gegangen! Man kann eigentlich sagen, dass es eines unserer Herzens-Projekte ist. In den letzten Monaten haben wir sehr viel Zeit und Ideen in die Vorbereitungen dieses Projektes gesteckt.

Doch was steckt dahinter?

Wir haben ein Franchise Produkt entwickelt, und zwar ein standardisiertes Produkt „Weiterbildungsakademie“, welches für Märkte in weniger industriellen Staaten konzipiert ist. Als Franchise Partner kann man solch eine Akademie unter dem Label „CAR’ED – Center for Education and Development“ eröffnen und erhält damit ein Paket von bereits ausgearbeiteten Trainings, eine Unternehmensstruktur, Templates, Logos, sowie Vertriebs- und Marketingkonzepte. Den ersten Piloten haben wir zum 1. September in Haiti, Port-au-Prince, gestartet. Dort entstand nun das erste Zentrum, das Seminare und Qualifizierungen hauptsächlich für junge Leute, Menschen im Produktionsumfeld sowie im Verkauf als Zielgruppe hat. Allerdings werden auch immer mehr Coachings zur Einzel- oder Gruppenentwicklung durchgeführt um langfristig Menschen und Organisationen zu ihren gesteckten Zielen hin zu entwickeln.

Aufgrund der bereits vorhandenen Struktur, Produkte und Kenntnisse zum Markt und Kunden, konnte das Zentrum in Haiti sehr schnell an Fahrt gewinnen. Bereits jetzt sind spezielle Kundenschulungen gestartet, ein Kalender mit Schulungsterminen wurde veröffentlicht, Trainer wurden zertifiziert und in den Trainerpool des Zentrums mitaufgenommen und das Zentrum beginnt, auf dem Markt immer bekannter zu werden. Eine enge Begleitung der Franchise-Partner, gerade am Anfang der Etablierung, führt zu einer hohen Qualitätssicherung sowohl im Kundenservice als auch in der Qualität der Trainer und Seminare. Wir sind natürlich sehr gespannt, wie sich alles in den kommenden Monaten noch entwickeln wird!

Für das kommende Jahr sind weitere Eröffnungen mit Franchise-Partnern geplant. Dafür sind wir bereits mit potentiellen Franchise-Nehmern in Ländern wie Ghana, Kenia und Peru im Gespräch, wo weitere Weiterbildungsakademien entstehen sollen.

Unser Herz und unsere Leidenschaft steckt in jedem Projekt. Das besondere hier ist sicherlich, dass es eines unserer eigenen Projekte ist, in dem sich alles wiederfindet, was wir an Kompetenzen mit jedem einzelnen Experten unseres Teams hier bündeln können. Durch die Begleitung unserer Franchise-Partner und die Durchführung jedes Seminars erfahren wir so viel Fürsprache für das was wir tun. Wir sehen wie sich Potentiale innerhalb von kurzer Zeit entwickeln, und die Leidenschaft jedes Seminarteilnehmers für das Lernen und Weiterentwickeln befeuert nochmal mehr die Leidenschaft für unsere Arbeit.

Autor: THE MAK’ED TEAM Deutschland

By Ann-Katrin Hardenberg

MACHER gesucht!

 

MACHER gesucht!

  • Du bist voller Ideen und Energie
  • Du denkst, dass alles möglich ist und stellst Dinge gerne auch mal auf den Kopf
  • Du möchtest nachhaltig deine Spuren in Gesellschaft, Menschen, Institutionen hinterlassen
  • Du hast Lust, selbständig deine eigenen Ideen in Projekten umzusetzen
  • Du hast einen « entrepreneurial Spirit »

 

Wir, THE MAK’ED TEAM, sind ein weltweit agierendes Netzwerk von sehr dynamischen Frauen voller Ideen, die im Bereich Bildungs- und Wissensmanagement sowie Personal- und Organisationsentwicklung zusammenarbeiten.

Unsere Welt hat sich durch die Digitalisierung stark verändert – das merken wir an der Veränderung der Arbeitsplätze, aber auch an den Bedürfnissen an Wissen und Bildung. Dies benötigt einen Zusammenschluss von Personen aus verschiedenen Sektoren, die Bestehendes kritisch hinterfragen, auf den Kopf stellen und neue Lösungswege gehen möchten. Wir, THE MAK’ED TEAM, verändern und gestalten mit innovativen und kreativen Ideen sowie Konzepten, Bildung und auch das Fördern von Mitarbeitern/innen – digitale Medien immer miteingeschlossen.

Wir sind MACHER, die Institutionen aus dem privaten oder öffentlichen Sektor bei Entwicklungen, Veränderungen und Umsetzungen tatkräftig unterstützen und begleiten. Diese Lösungen werden gemeinsam mit den Institutionen erarbeitet, sind auf die jeweilige Kultur abgestimmt und werden gemeinsam, mit unserer anpackenden und energiegeladenen Art, umgesetzt. Jeder von uns hat in den letzten Jahren internationale Erfahrungen mit verschiedenen Institutionen gesammelt und noch immer sind wir sowohl als individuelle MACHER als auch als TEAM weltweit unterwegs.

Wir sind MACHER, die Veränderungen und Entwicklungen herbeiführen wollen, und dies mit Leidenschaft und Unerschrockenheit. Wir möchten Spuren durch unser MACHEN in Gesellschaft, Menschen und Institutionen hinterlassen, und dies nachhaltig.

 

Was können wir dir bieten?

  • Ein dynamisches und etabliertes Netzwerk, das sowohl als Sparerings Partner als auch als Projektpartner mit dir zusammenarbeit
  • Eine Plattform, deine Ideen selbständig umzusetzen
  • Offenheit für Innovationen und kreative Ideen
  • Internationalität, ein Agieren und Denken ohne räumliche Grenzen

 

Du hast Interesse, auch ein MACHER zu werden? Melde dich per Email bei uns: info@the-maked-team.com

By Ann-Katrin Hardenberg

Ist Chaos gleichbedeutend mit Flexibilität?

Ist Chaos gleichbedeutend mit Flexibilität?

Immer wieder liest man dieser Tage, dass Institutionen, ihre Führungskräfte, aber auch sämtliche Arbeitnehmer heutzutage flexibel auf den schnellen Wandel reagieren müssen um überhaupt noch wettbewerbsfähig zu sein. Und genau dies bedeutet auch Flexibilität. Flexibel zu sein heißt, dass man sich leicht bewegen kann. Je besser man sich selber kennt, desto leichter fällt jemandem Flexibilität. Für Unternehmen heißt dies, dass sie aufgrund von guten Strukturen und Prozessen auf Unvorhergesehenes schnell eingehen und reagieren können – sofern dies gewollt ist.

Leider werde ich immer wieder in Unternehmen geholt, in denen mir am ersten Tag bereits der Geschäftsleiter oder Manager erzählt, dass ich bei der Arbeit mit ihnen sehr flexibel sein müsste. Nur mal am Rande: ich denke, dass man bei jedem, der längere Zeit in weniger entwickelten Ländern gearbeitet hat, nicht noch eine Flexibilität erbeten muss. In diesen Ländern lebt und arbeitet man immer mit mehreren Alternativplänen in der Hand um auf unvorhergesehene Situationen schnell und leicht reagieren zu können. Aber zurück zu den angeblich flexibel arbeitenden Managern… Nach wenigen Stunden oder Tagen des Zusammenarbeitens mit diesen Managern kann ich nämlich beobachten, dass diese die Wörter Chaos und Flexibilität gerne zu ihren Gunsten bzw. zu Gunsten einer positiven Darstellung austauschen. Chaos bedeutet der Zustand vollkommener Verwirrung und Unordnung und ist damit schon fast das Gegenteil von Flexibilität. Chaotische Manager, das heißt hier, dass diese weder fähig sind, ihre Zeit, noch Ressourcen zu organisieren und abzustimmen, noch anhand von Prozessen oder Strukturen arbeiten können oder wollen. Chaotisch heißt, dass diese Menschen ihren Teams oft in letzter Minute Aufgaben übertragen, die selben Abläufe jedes Mal anders machen und von Effizienz oft wenig Ahnung haben. Eine große Bitte an diese sogenannten „flexiblen“ Manager: arbeitet an euch bevor ihr weiter für Zerstörung sorgt! Denn euer Chaos hat nichts, rein gar nichts, mit Flexibilität zu tun. Durch euer Chaos schadet ihr eurem Unternehmen enorm: Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern, Ineffizienz bei Abläufen und Arbeitsproduktivität, nach innen gerichtete Anstrengungen, da Prozesse und Strukturen fehlen oder nicht angewandt werden können – und durch diese nach innen gerichteten Augen, verliert das Unternehmen den Blick nach außen auf die wirklich wichtigen unvorhergesehenen Veränderungen, für die nun wirklich Flexibilität benötigt wird.

Ich vergleiche dies immer mit einem großen Kreuzfahrtschiff: ohne das perfekte Zusammenspiel von Planung, Prozessen, Strukturen und dem Befolgen dieser Anordnungen durch die Crew sowie dem Übernehmen der dafür vorgesehenen Aufgaben, könnte das Schiff und seine Besatzung nicht auf Unvorhergesehenes schnell und flexibel reagieren. Sobald das Unvorhergesehene, wie beispielsweise der auf der Route liegende Eisberg, nämlich eintritt, muss alles wie am Schnürchen gehen. Nur so kann das schwere Kreuzfahrtschiff dem Eisberg – und damit dem Untergang – entgehen. Flexibilität heißt also nicht Chaos. Chaos verhindert nur Flexibilität und steht der Flexibilität im Weg. Und hindert damit eben auch Unternehmen, schnell, wendig und zielgerichtet auf die unvorhergesehenen Veränderungen, die in der heutigen Zeit nun immer schneller und öfter eintreten, eingehen zu können.

 

Autor: Ann-Katrin Hardenberg, THE MAK’ED TEAM

By Ann-Katrin Hardenberg

Persönliche Ziele, die das Leben verändern können…

Persönliche Ziele, die das Leben verändern können…

Anfang des Jahres ist immer ein guter Augenblick, zurückzublicken. Doch vor allem ist es ein guter Zeitpunkt, sich Ziele für das Jahr zu setzen. Und hier geht es nicht um die Vorsätze, weniger Schokolade zu essen oder mehr Sport zu machen! Hier geht es um ganz konkrete, messbare Ziele. Wo möchten Sie am Ende des Jahres stehen? Was möchten Sie dieses Jahr tatsächlich weiterentwickeln, verbessern oder verändern? Und was benötigt es dazu, diese Ziele zu erreichen?

Ich habe in den letzten Jahren nicht viele Menschen getroffen, die sich sehr spezifische Ziele gesteckt haben. Die meisten lassen das Leben einfach an sich vorbeiziehen wie es kommt. Sich jedoch persönliche Ziele zu stecken, hilft, auch diese tatsächlich zu verfolgen, daran zu arbeiten und sie auch zu erreichen. Ob es nun die Erreichung der Promotion zum 40. Geburtstag ist, die Veröffentlichung eines Buches oder aber der Umzug in seine Lieblingsstadt oder das Finden einer ganz bestimmten Funktion in seinem Wunschunternehmen. All diese Ziele – und seien sie noch so klein – benötigen Vorbereitungen bzw. bestimmte Schritte davor, um sie umsetzen und erreichen zu können. Wenn man diese „Vorbereitungsschritte“ nicht rechtzeitig plant und konsequent angeht, wird man am Ende des Jahres feststellen, dass man nicht dort angekommen ist, wohin man wollte.

Dabei dürfen Ihre gesetzten Ziele auch gerne ein wenig verrückt sein. Träumen Sie! Und arbeiten Sie daran, dass Sie Ihre Träume verwirklichen. Falls Ihnen die Zielsetzung von einem Jahr zu lang oder zu kurz erscheint, dann setzen Sie sich kurzfristigere oder langfristigere Ziele. Wichtig ist nur, dass Sie diese vor Augen haben.

Also, nehmen Sie sich einen ruhigen Moment für sich selbst und schreiben Sie sich eine Handvoll Ziele für 2017 auf! Die Jahre rennen ansonsten einfach so an einem vorbei und am Ende merkt man vielleicht, dass man seine persönlichen Ziele nicht erreicht hat. Manch einer hat schon von verlorenen Jahren gesprochen… auch wenn dies sicherlich nicht vollständig der Wahrheit entspricht…

 

Author: Ann-Katrin Hardenberg, THE MAK’ED TEAM

By Ann-Katrin Hardenberg

Personalabteilungen auflösen – Organisationsentwicklung einführen!

Personalabteilungen auflösen – Organisationsentwicklung einführen!

In den letzten Monaten haben wir ein Unternehmen begleitet, in dem uns beeindruckt hat, wie engagiert der CEO des Unternehmens jeden Tag auf dem internen sozialen Medium geblocked und geposted hat. Jeden Tag konnte man ihn so begleiten, wo er unterwegs war, mit welchen Themen er sich beschäftigte und was ihm durch den Kopf ging. Zudem postete er Artikel aus verschiedenen Medienkanälen zu den Themen Führung, Management, Unternehmenskultur, Veränderungsmanagement und Arbeiten – dies meistens auch in den Kontext zum eigenen Unternehmen gesetzt. Wir waren begeistert!
Was uns allerdings verwunderte waren drei Punkte – wobei uns vor allem der dritte Punkte zum Nachdenken und Diskutieren brachte:

  1. Es gab von den restlichen tausenden von Mitarbeitern weltweit keine wirklichen Reaktionen darauf
  2. Wir bekamen von vielen Mitarbeitern mit, dass sie es gar nicht lasen
  3. Warum kommen solche Artikel und Posts vom CEO und nicht vom Bereich Personal? Oder warum ist nicht zumindest HR hinter den Posts sichtbar?

Immer wieder kommen wir auf den selben Punkt zurück. Was für eine Rolle übernimmt HR in den meisten Unternehmen und welche Rolle sollte HR eigentlich einnehmen? HR muss sich komplett neu aufstellen. Administration der Personaldaten ist ein Teil, Personalentwicklung natürlich ein anderer – beide sehr wichtig, doch einfach nicht genug. Vor allem mit den heutigen Veränderungen mit Digitalisierung, veränderten Arbeitsweisen, agile Projektmanagementmethoden oder Mobilität muss sich HR als Organisationsentwickler, sowie Berater, Mentor und Coach für Arbeits- und Führungsmethoden sehen. HR muss die Rolle des Gestalters annehmen. Dieses Gestalten sollte in die aktive Veränderung von Strukturen, Kommunikation und Arbeitsweisen eingreifen. Dies könnten sein:

  • Umwandlung der Organisation zu flachen Hierarchien,
  • Einsetzen von Community Managers im Unternehmen zur Vernetzung untereinander,
  • Ergänzung der Arbeitsplätze durch Sitzecken, Bänke im Freien und Kreativräume,
  • Kommunikation via der internen sozialen Medien über Führung, neue Arbeitsmethoden,
  • Veränderungsmanagement und Trends,
  • Weiterbildungen und Coaching zu Themen wie Design Thinking, agiles Projektmanagement, Führung mobiler Teams.

Dies sind wohlgemerkt nur Ideen von unserer Seite und können noch tiefer ausgeführt werden. Was aber dadurch klar werden sollte: wir stehen an einem Punkt an dem sich Organisationen und die Art und Weise des Arbeitens so drastisch verändern, dass HR seine Rolle als Experte für den Bereich MENSCH in der Organisation wahrnehmen muss und sich nun proaktiv einbringen muss. Dies sind solch umfangreiche Themen, dass sich HR nun proaktiv in die Organisationsentwicklung in den Unternehmen einmischen und die Verantwortung übernehmen muss. Eine Personalmanagementabteilung muss sich nun in eine Organisationsmanagementabteilung transferieren. Die heutigen Personaler sollten nicht mehr Angst vor den Mitarbeitern haben und versuchen, es allen recht zu machen. Nein, sie sollten selbstbewusst auftreten und die Veränderungen in die Hand nehmen. Und es geht hier nicht nur um Theorien und Konzepte – nein, hier werden Macher gesucht!
Posts und Blogs wie es in unserem am Anfang genannten Beispiel vom CEO übernommen werden, sollten dann zukünftig vom Bereich Personalmanagement übernommen werden – eventuell sogar zusammen mit dem CEO.

 

Author: THE MAK’ED TEAM

By Ann-Katrin Hardenberg

Vision Forum – Nur Mut! Fehler erwünscht!

Vision Forum – Nur Mut! Fehler erwünscht!

Brauchen unsere Tische, Tapeten und Fenster tatsächlich IP Adressen? Dies ist eine der Fragen, die Sven Gábor Jánszky (Trendforscher, Veranstalter des jährlichen Zukunftskongresses und Executive Director des 2b AHEAD ThinkTanks) in seinem Vortrag über die „Zukunftspfade 2025“ auf dem Vision Forum stellte. Auf dieser zweitägigen Konferenz im Allianz Forum in Berlin kamen  Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Non Profit Bereich zusammen, um zu dem Thema „Innovation Valley statt Industrie 4.0“ mit dem Untertitel „technisch-digital-sozial“ zu debattieren. Valentina Kerst (Geschäftsführerin der Strategischen Internetberatung topiclodge) beschrieb den „Ist Zustand“ in Deutschland. Hier sieht es weniger optimistisch aus. Auf der digitalen Ebene fehlt es an Strukturen in Politik und Verwaltung, um  sich die Digitalisierung zu Nutze zu machen. Auf technischer Ebene fehlt es schlichtweg an der Infrastruktur. Noch immer gibt es in Deutschland Regionen, vorwiegend im ländlichen Raum, in denen kein schnelles Internet zur Verfügung steht. Deutschland befindet sich weltweit auf Platz 25 im Ranking der digitalen Infrastruktur. Auch muss in die digitale Bildung der Kinder investiert werden. Auf sozialer Ebene prognostizierte Herr Jánszky in seinen Vortrag, werden sich unser Zusammenleben und unsere Beziehungen verändern, physische Nähe wird sich verschieben hin zu relationaler Nähe also Beziehungen, die über soziale Netzwerke entstehen. Vertrauen als Ergebnis menschlicher Beziehungen verschiebt sich hin zu Vertrauen als Ergebnis erfüllter Erwartungen.

Wie kommt es zu diesem digitalen Rückstand? Die Fachreferenten der Konferenz sind sich ziemlich einig, in Deutschland wird gerne an Alt Bewährtem fest gehalten. Auch wird die Digitalisierung als gesamtgesellschaftliche Umwälzung in Unternehmen als solche unterschätzt. Beispielsweise muss Führung neu gedacht, gar neu praktiziert werden. Führungskräfte sollten sich als Talentscouts, Mentoren, Coaches verstehen, um junge Leute ans Unternehmen zu binden und Innovationen voranzutreiben. Eine Unternehmenskultur in der Fehler gemacht werden dürfen, weil daraus gelernt wird, lebt uns das Sillicon Valley geradezu vor, wussten PD Dr. Andreas Boes (Direktor des Munich Center of Inernet Research) und Prof. Dr. Stephan A. Jansen (Leiter des „Centers for Philanthropy & Civil Society, Karlshochschule Karlsruhe)   zu berichten, die im Silicon Valley geforscht haben. Dass dies, auch in Deutschland und der Schweiz möglich ist, zeigten Best Practice Beispiele von Unternehmen, die alternative Führungskonzepte als Unternehmenskultur leben, wie z. Bsp. Triumph, Wittenstein AG, Haufe-umantis AG. Sie schaffen dies mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und innovativen Führungskonzepten – und zwar sehr erfolgreich. Für mich wurde an den zwei Konferenztagen deutlich, dass es um Potentialentfaltung geht: in Schulen, in Unternehmen, im sozialen Bereich. Dies erfordert einen echten Musterbruch, in Rollen, Formaten Kompetenzen, ein wahrhaftes Neudenken. Es erfordert Mut in den Führungsetagen und auf persönlicher Ebene. Wie ist es sonst möglich, innovativ zu bleiben auf technischer, digitaler und sozialer Ebene?

Herr Jánszky beendete seinen Vortrag mir dem schönen Bild der Schiffs-Flotte in dem er uns aufforderte, Gedanken als Flotte zu betrachten. In einer Flotte gibt es kleine Räume die geschützt sind und es gibt die Möglichkeit, neue Räume zu schaffen. Dadurch gibt es eine gute Chance auf Veränderung.

 

Author: Silke Funk – THE MAK’ED TEAM

 

By Ann-Katrin Hardenberg

Was haben Hierarchien in einem Unternehmen mit Dynamik zu tun?

Was haben Hierarchien in einem Unternehmen mit Dynamik zu tun?

In den letzten Monaten hatten wir die Möglichkeit in sehr unterschiedliche Unternehmen Einblick zu bekommen: von Start-up Unternehmen bis hin zu Konzernen – jede Größe war dabei. Was uns dabei aufgefallen ist – noch immer gibt es sehr hierarchisch organisierte Unternehmen. Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es ein kleines Start-Up Unternehmen ist mit 5 Leuten oder ein international agierender Konzern.

Starke Hierarchien in einem Unternehmen sind meistens mit einem bestimmten Management-Stil verbunden. Von oben nach unten wird viel überwacht, Entscheidungen müssen mit mehreren Ebenen abgesprochen werden, das Vertrauen den Mitarbeitern gegenüber ist fragil und Fehler dürfen keine gemacht werden. Innovation und Kreativität werden dadurch bereits im Keim erstickt. Starke Hierarchien haben zudem auch mit einem Bedürfnis nach Ansehen und Anerkennung jeder einzelnen Führungskraft zu tun. Die Angst vor dem Versagen vor dem Chef führt zu einer Angst vor dem Loslassen und hin zu einem Überkontrollieren: Vertrauen ist gut (aber nur in geringen Maßen), Kontrolle ist besser. Die Manager wollen zeigen, dass sie alles im Griff haben – doch sie ersticken damit das selbständige Denken der Mitarbeiter, das selbständige Suchen nach Lösungen und auch die Lust, hinter dem Unternehmen und den Produkten zu stehen. Man arbeitet eben! Und die Angst der Führungskraft vor Fehlern überträgt sich automatisch nach und nach auf das Team.

Sehr gut beobachten kann man dies sehr häufig bei neuen Mitarbeitern. Sie haben oft lange überlegt, ob sie im neuen Unternehmen einsteigen. Letztendlich haben sie sich dafür entschieden, da sie die neue Aufgabe und Funktion spannend und herausfordernd empfanden, und weil sie sich mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen einbringen möchten um das anscheinend interessante Unternehmen gemeinsam voran zu bringen. Die Motivation geht innerhalb der ersten Monate stetig nach unten – bis der neue Mitarbeiter dann am Ende am tiefen Motivationslevel der restlichen Kollegen steht. Dienst nach Vorschrift.

Das Streben nach Ansehen ist ein sehr starker Faktor für starke Hierarchien in Unternehmen. Sehr oft findet man diese in alten, langeingesessenen Unternehmen – öfter auch in ländlichen Gegenden als in der Stadt. Gesehen werden und etwas aus sich machen, hat in den ländlichen Gegenden eine wichtige Bedeutung, und dies oft über Generationen hinweg. Eine sichtbare Karriere kann nur in Unternehmen gemacht werden, in denen eine starke Hierarchie besteht. Noch gibt es auch in vielen dieser Unternehmen die Sondergratifikationen bei bestimmten Hierarchiestufen, wie beispielsweise der Dienstwagen. Doch auch junge Doktoren, die statt einer Professorenlaufbahn dann ihr eigenes Unternehmen gründen, bringen die strengen Hierarchien mit dem starren Mitarbeitermanagement und der Huldigung des „Obersten“ in einen Teil der Start-Up Welt ein.

Unsere Beobachtung ist es immer wieder: steile Hierarchien in Unternehmen bremsen definitiv Dynamik, Innovationen und Kreativität. Die Energie der Mitarbeiter geht auf langwierigen Entscheidungs- und Abstimmungsmarathons verloren – aber auch die Eigenständigkeit der Mitarbeiter, Kritik zu äußern und Verantwortung zu übernehmen. Bauen Sie die Hierarchien in Ihrem Unternehmen ab und lassen Sie Raum für Eigenverantwortung und Fehler machen. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter erwachsen werden und lassen Sie das „bemuttern“ fallen. Auch Ihre Mitarbeiter müssen ihre eigenen Lösungswege finden und durch Fehler lernen. Und eines ist sicher dabei: sie werden daran wachsen!

 

THE MAK’ED TEAM, Ann-Katrin Hardenberg

By Ann-Katrin Hardenberg

Bildungsrevolution! Arbeit 4.0! Digitale Transformation!

Bildungsrevolution! Arbeit 4.0! Digitale Transformation!

Die Digitalisierung rollt wie eine Lawine durch die Industrieländer momentan. Sie zieht alles mit sich und verändert dadurch die komplette Umwelt bzw. Gesellschaft. Diese Digitalisierung, die sogenannte digitale Transformation oder auch Revolution, die durch unsere Lande rast – bzw. für meinen Geschmack eigentlich viel zu langsam ist – verändert uns und unsere gesamte Kultur. Die Kultur des Arbeitens, des Miteinanders sowie auch der Entwicklung und Bildung. Hierarchien werden in Unternehmen flacher, agile Management- und Entwicklungsmethoden werden eingeführt, Arbeitnehmer werden als Teilhaber auf gleicher Augenhöhe betrachtet, als Teammitglied mit viel Eigenverantwortung. Arbeitnehmer können nun nicht mehr die Verantwortung an Chefs abdrücken – jeder ist nun verantwortlich seinen Teil in das Unternehmen und in die Gesellschaft zu bringen. Flexibleres Arbeiten hinsichtlich Ort und Zeit, offene und flachere Strukturen? Ja! Aber nur für ein selbständigeres und eigenverantwortlicheres Arbeiten.

Feste Strukturen wird es in Zukunft immer weniger geben. In wenigen Jahren soll es nur noch 40% der Festanstellungen geben. Der Arbeitnehmer der Zukunft, aber auch bereits im Heute, arbeitet mal in verschiedenen Projekten als Freelancer, mal in einer angestellten Position. Flexibel, offen, selbständig, verfügbar – von trägen Sesselsitzern zu agilen Laptopträgern. Uneingeschränkte Mobilität, ökologisches Konsumieren, kritisches Hinterfragen, Partizipieren, lebenslanges Lernen – das sind nur einige der neuen Leitlinien, die sich durch die Lawine einbürgern.

Doch was heißt denn lebenslanges Lernen? Mein Großvater hat doch schon immer den Spruch von Laozi zu uns gesagt: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Und zu seinen Zeiten hatte die Digitalisierung noch nicht die Lawine mitgerissen. Doch durch die schnellen Veränderungen, hauptsächlich durch die Digitalisierung und die dadurch neuen Technologien kann man nicht mehr stoppen mit Lernen. Ansonsten reisst einen der Strom mit und man geht in der Gesellschaft unter. Doch lebenslanges Lernen heißt nun auch, dass man die Verantwortung für die eigene Weiterbildung, das Fortbilden, das informelle und formelle Lernen und sammeln von Wissen in den eigenen Händen hat. Man kann an niemandem mehr diese Verantwortung abschieben. Warum sollte ein Unternehmen ein Interesse haben, für deine Weiterbildung zu zahlen, wenn du nur noch für ein Projekt bei ihm sein Kernteam unterstützt?

Doch diese Eigenverantwortung für Wissen und Lernen zieht noch einen viel größeren Kreis: zu den Anfängen des Lernens, in die Schulen. Bildung und das Verständnis dafür muss sich grundlegend ändern. Nicht nur, dass neue Fächer in die Lehrpläne eingeführt werden müssen und die Lehrerausbildung sich grundsätzlich ändern muss. Nein! Kinder müssen bereits in den Schulen lernen, wie sie für sich selber, das Ansammeln von Wissen und für das eigene Lernen Verantwortung übernehmen. Schon heute gehen Schüler am Nachmittag auf youtube und lassen sich Theorien und Lösungswege dort nochmals erklären, wenn sie am Vormittag dies im Unterricht nicht verstanden haben. Und dies muss weiter ausgebaut werden. Wie wird man zum lebenslangen Lerner, wie sammelt man Expertenwissen an und wie wendet man dies am effizientesten an um Produkte innovativ weiterzuentwickeln oder Entwicklungen weiter voran zu treiben?

Die heutige StartUp-Szene lebt es bereits ein wenig vor, wie die Zukunft sein wird. Immer mehr Unternehmen folgen diesen Weg. Denn sie müssen. Lassen Sie uns nun von der Revolution anstecken, lassen Sie uns unsere Kultur verändern und formen. Es ist eine der spannendsten Zeiten mit großen und langhaltigen Veränderungen – es ist aufregend, dies miterleben zu können.

 

THE MAK’ED TEAM – Ann-Katrin Hardenberg

By Ann-Katrin Hardenberg

Digitale Medienkompetenz – oder wie verliere ich den Anschluss

Digitale Medienkompetenz – oder wie verliere ich den Anschluss

In letzter Zeit wird viel über die sogenannten digitalen Medien und die damit verbundene Kompetenz berichtet und diskutiert. Doch was steckt dahinter? Was gehört denn zu den digitalen Medien und was für eine Kompetenz muss man sich dafür aneignen?

Durch die weitreichende Entwicklung im Bereich der Digitalisierung, haben sich in den letzten Jahren auch die verschiedenen Arten von digital verwendeten Medien enorm verändert. Waren es am Anfang nur computergestützte Medien wie beispielsweise Internet, Emails oder E-Learnings, sind in den letzten Jahren vor allem auch die mobilgestützten Medien durch Tablets und Handys dazugekommen. Auf diesen werden zusätzliche Medien wie Videos, Musik, Webinar-Tools oder soziale Medien wie Facebook, Twitter, WhatsApp & Co verwendet. Digital wird gleichgesetzt mit internetbasierend, da die Daten in digitaler Form übertragen werden.

Und welche Kompetenzen sollte man hinsichtlich digitaler Medien heutzutage sowohl im Privat- als auch im Berufsleben anwenden können? Neben dem Schreiben und Handhabung von Emails gehört dazu heute ganz selbstverständlich die Suchabfrage über Internetdienste wie google, das Drehen und Hochladen von Videos und Musik, das Teilnehmen an virtuellen Konferenzen oder Schulungen via Webinar-Software, das Chatten und Verbreiten von Neuigkeiten über die verschiedenen Kanäle der Sozialen Medien. In den verschiedenen Berufssparten kommen dann noch jeweils zusätzliche Kompetenzen mit digitalen Medien hinzu. Wenn man als Beispiel den Bildungsbereich hernimmt, sollten heutzutage Lehrer, Trainer und Dozenten wissen, wie sie digitale Medien in das Bildungskonzept einbauen – und damit nicht nur in der eigenen Verwendung, sondern auch für die Verwendung der Schüler bzw. Kursteilnehmer. Mit den digitalen Medien sind neue Alternativen entstanden, den Lernprozess für die Lernenden optimal zu begleiten und zu unterstützen. Zudem können diese auch zunehmend die Verantwortung für ihr eigens Lernen übernehmen, Wissen selber mit diesen Medien aufbereiten und weitergeben. Digitale Medien ebnen zudem den Weg, das Lernen individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Lerners bezüglich Inhalte, Wege und Lernmethoden zuschneiden zu können. Christian Lindner, der FDP-Vorsitzende, hat einmal einen schönen Vergleich dafür angebracht. Durch die Digitalisierung fördern wir das Taxiprinzip und nicht mehr das Busprinzip – jede Person kann dort abgeholt werden, wo sie gerade mit ihrem Wissen und ihrer Entwicklung steht. Dies fördert langfristig eine leistungsfähigere und chancengerechtere Bildung.

Doch sollte man Bildung nun komplett nur noch mit digitalen Methoden lehren und lernen? Nein! Und hier sind sämtliche Stakeholder im Bildungssystem gefragt: Bildungsexperten, Lehrkräfte und Personen aus verschiedenen Berufssektoren. Hier ist ein kluges Ineinandergreifen von analogem und digitalem Lernen bzw. Lehren gefragt. Nur durch die Mischung von analogen und digitalen Methoden wird der Lerntransfer und somit auch das Erlernen neuer Kompetenzen gesichert.

Digitale Medien sind kein kurzfristiger Trend, der an uns vorbeiziehen wird! Sie sind inzwischen der Alltag aller Bevölkerungsgruppen, eine erweiterte Möglichkeit auf Informationen und Wissen zugreifen zu können, sowie zu kommunizieren und zu partizipieren mit einer zugleich informelleren und direkteren Weise der Kommunikation.

Digitale Medienkompetenz muss jedoch erlernt werden. Und das beinhaltet auf keinen Fall nur die technische Verwendung von digitalen Lernmaterialien, sondern auch das Erwerben von Kompetenzen für einen selbstbestimmten und kritischen Umgang mit digitalen Medien, aber auch eines produktiven und kreativen Umgangs damit. Diese Medienkompetenz kann erlernt werden! Deshalb rate ich Ihnen, falls noch nicht geschehen, dringend: beamen Sie sich endlich ins digitale Zeitalter – sonst wird dies für Sie irgendwann nicht mehr nötig sein!

 

Autor: Ann-Katrin Hardenberg

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Bildung – die Grundlagen von allem
Projekteinsichten: Aufbau eines Franchisesystems für Weiterbildungsakademien
MACHER gesucht!
Ist Chaos gleichbedeutend mit Flexibilität?
Persönliche Ziele, die das Leben verändern können…
Personalabteilungen auflösen – Organisationsentwicklung einführen!
Vision Forum – Nur Mut! Fehler erwünscht!
Was haben Hierarchien in einem Unternehmen mit Dynamik zu tun?
Bildungsrevolution! Arbeit 4.0! Digitale Transformation!
Digitale Medienkompetenz – oder wie verliere ich den Anschluss