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von Ann-Katrin Hardenberg

Die Corona-Krise ist eine Liquiditätskrise – Ausgang ungewiss!

 

„Cash is King!“ ist der einzige Grundsatz für Unternehmen in der Krise. Wenn Umsätze wegbrechen und das Geld knapp wird, muss gehandelt werden. Entscheidungen müssen schnell und so sicher wie möglich getroffen werden. Wie können es Unternehmer schaffen, dieser immensen Verantwortung gerecht zu werden?

In vielen Unternehmen herrscht eine unvorstellbare Unsicherheit. Inhaber und Geschäftsführer sind sich nicht sicher, was sie in dieser Krisensituation tun sollen. Die schiere Masse an Informationen über mögliche finanzielle Hilfe macht die Orientierung nicht einfacher. Doch die Zeit drängt und die finanziellen Reserven sind vielfach bereits fast aufgebraucht.

Unternehmer können der Krise nur begegnen, wenn sie die Situation realistisch und ehrlich beurteilen. Unternehmer müssen, so schmerzhaft es sein kann, Transparenz schaffen. Transparenz ist die Grundlage, um ein Konzept zu erstellen, mit dem das Unternehmen arbeiten kann. Der Handlungsrahmen, der daraus entsteht, ist für jedes Unternehmen anders und so individuell wie das Unternehmen und seine Situation.

Das Zentrum des Konzepts ist die Liquidität. Ein absolutes Muss ist eine Liquiditätsplanung, um den zukünftigen Liquiditätsbedarf zu ermitteln. Die Planung kann aufzeigen, an welchen Stellen der Unternehmer Geld sparen, mit Geschäftspartnern verhandeln und Zahlungsströme verändern kann.

Ein Liquiditätsplan ist keine Raketenwissenschaft. Er folgt einer einfachen Logik und stellt Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge in gewissen Zeitabschnitten gegenüber. Er ist eine zwingende Voraussetzung, um mit Banken und anderen Finanzierungsinstituten zu sprechen, zu verhandeln und Ergebnisse für das Unternehmen zu erzielen.

Es gilt keine Zeit zu verlieren. Verantwortungsvolle Unternehmer sollten sich im Zweifel helfen lassen. Das Internet ist voll von Hilfsangeboten und viele Institutionen tun ihr Bestes, ob das für Unternehmen ausreicht, werden die nächsten Wochen zeigen.

Bestmögliches Krisenmanagement hat vor allem etwas mit dem richtigen Handwerkszeug, mit Erfahrung und mit Stärke in der Umsetzung zu tun. Verantwortungsvolle Unternehmer nutzen die Angebote der Unternehmensberater, die auf Krisen und notwendige Lösungen spezialisiert sind. Diese Angebote gibt es auch für kleine und mittlere Unternehmen. Diese können zumeist staatliche Förderungen für diese Unterstützung erhalten. Viele Unternehmer haben eine unzutreffende Vorstellung über die Preise für Beratung. Bei der Auswahl des richtigen Partners lassen sich bereits mit kleinen Paketen gute Effekte erzielen, die den Unternehmen in der Krise echten Nutzen bringen.

Folgend verweisen wir auch noch gerne auf unsere Unternehmer-Checkliste um die wichtigen Schritte in der Krise zu gehen: Unternehmer-Checkliste Krise

Ann-Katrin Hardenberg
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